Kölner Wappen     Köln - die Rheinmetropole und alte Römerstadt   
zugehörige Rubrik Thema Detail-Thema Anhang
Köln -  die Kulturmetropole am Rhein

Kulturstadt Köln - Kunststadt Köln

Kölner Bauwerke

Kölner Dom

überarbeitet: Febr. 2016
-
Detail-Themenseite des privaten Web-Informations-Projekts "Köln - die Rheinmetropole und alte Römerstadt".  Dieses private Web-Projekt verfolgt keinerlei kommerzielle Interessen!




Kölner Dom
  Weltkulturerbestätte - Daten zum Kölner Dom - Geschichte - Kunstwerke (Schrein  der Hl. 3 Könige - Gero-Kreuz - Lochner "Altar  der Stadtpatrone") - Besichtigungen


0. Einleitung und Inhalt


Auf dieser Seite wird i
n Ergänzung der Themen-Seiten Kölner Bauwerke und Kölner Denkmäler sowie Das Mittelalterliche Köln der Kölner Dom, mit seinen zwei markanten Türmen seit Jahrhunderten das Wahrzeichen Kölns und das bekannteste Architekturdenkmal Deutschlands, kurz vorgestellt.

Der Kölner Dom
(offizielle Bezeichnung: "Hohe Domkirche St. Peter und Maria zu Köln") ist "ein Gebäude der Superlative" (= Zitat vormalige Dombaumeisterin Prof. Dr. Schock-Werner), Weltkulturerbe und ein weltbekanntes sakrales Bauwerk. "Der Dom" - wie die Kölner einfach sagen - ist das kulturelle und sakrale Zentrum der Rheinmetropole und alten Römerstadt Köln. Er ist mit seinen zwei 157 m hohen Türmen historisches Symbol und architektonischer Mittelpunkt der Stadt. Der Dom war im Mittelalter Ziel der damaligen Pilgerscharen und ist heute eine herausragende internationale Touristenattraktion, ein Bauwerk, dass für Köln und darüberhinaus von großer Bedeutung ist. Der Kölner Dom ist mit weitem Abstand das am meisten besuchte Touristenziel Deutschlands (mit bis zu 6,5 Mio. auswärtigen Besucher im Jahr). Unter den internationalen Touristen ist der Kölner Dom eines der beliebteste religiösen Bauwerke in Europa (in einer kürzlichen Rangliste des weltweiten Internet-Reiseauftritts TripAdvisor das zweitbeliebteste religiöse Bauwerk hinter der Pariser Kathedrale Notre Dame). Bevorzugte Reiseziele der Deutschen in Deutschland (Top 100): 1. Kölner Dom, 2. Brandenburger Tor Berlin, 3. Schloss Neuschwanstein, ..., 31. Romanische Kirchen Köln (Quelle: KStA 08.08.2014).

Eine
(wohl weltweite) Besonderheit der Kölner Kathedrale ist, dass der Dom
Für die Bewohner der Stadt ist der Kölner Dom ein Idendifikationssymbol, wie es stärker nicht sein könnte. Die Kölner haben eine tiefe emotionale  Bindung zum "Dom", ihrem berühmten Bauwerk. "Ich kenne in keiner anderen Stadt ein Bauwerk, zumindest in Europa, zu dem die Bevölkerung eine solch tiefe emotionale Beziehung hat. Das fand ich von Anfang an etwas ganz Fantastisches. ... Ich glaube , für eine türkische Familie, die fünf Jahre in Köln lebt, ist das auch schon ihr Dom." (Zitat der vormaligen Dombaumeisterin Schock-Werner/KStA 29.08.2012). Und natürlich ist deswegen der Dom und seine Umgebung auch stets ein politisches Thema in der Stadt. So ist 2005 der zuvor in der öffentlichen Diskussion stark umstrittene Zugang vom Hauptbahnhof zur Domplatte (Dom-Westseite) mit einer neuen großzügigen Treppe an die heutigen stadtarchitektonischen Vorstellungen angepaßt worden. Und so wurden und werden manche Zustände am Dom heftig diskutiert. Lange kritisiert wurde die ärgerliche Vermüllung insbes. der neuen Domtreppe, die inzwischen als beseitigt angesehen werden kann. Ein großes Ärgernis war das - in 2011 endlich einvernehmlich gelöste - Problem des Skaterunwesen auf dem Roncalli-Platz (Dom-Südseite). Aktuell in Arbeit ist die umfangreiche Sanierung der lange arg vernachlässigten Dom-Ostseite (mit dem Baptisterium) (Beginn 2013, Fertigstellung Anfang 2016 zu erwarten). Die Sanierung der Dom-Nordseite ist in Planung. Aktuell (im Januar 2016) wird öffentlich die Beseitigung einiger weiterer Schmuddelecken in der Domumgebung diskutiert und gefordert, zuletzt neu ausgelöst durch die weltweit bekannt gewordenen Vorfälle am Dom/hbf. am Silvester-Abend 2015.

Die emotionale Bindung der Kölner an den Dom, der das Bomben-Inferno des Weltkriegs zwar stark beschädigt, aber immerhin überlebt hat, haben im April 2009 mal die Südkurven-Fans des 1. FC Köln sehr schön mit einem Transparent wie folgt ausgedrückt (Zitat): "Unser Glaube an unsere Stadt ist so standhaft wie unser Wahrzeichen in zerbombter Landschaft. Auf ewig Köln." F
ür einen Überblick zum Dom zu empfehlende Publikation: Broschüre "Der Dom zu Köln" (Arnold Wolff/Greven-Verlag).

Inhalt

1. Daten zum gotischen Kölner Dom
2. Geschichte des Kölner Doms
3. Kunstwerke im Kölner Dom
4. Besichtigungen im Kölner Dom
5. Foto-Sammlung


1. Daten zum gotischen Kölner Dom
Kölner Dom um 1820
Kölner Dom um 1820
(Deklaration "gemeinfrei")
Kölner Dom/Plaketten Schluss-Satz der denkwürdigen Rede des preußischen Königs Friedrich-Wilhelm IV zur Grundsteinlegung für den Weiterbau des Doms (Zitat aus einer Urkunde im Stadtmuseum, Ausstellung 2011 "Der kolossale Geselle"): "... Meine Herren von Köln! Ihre Stadt ist durch dieses Bauwerk hoch bevorrechtigt vor allen Städten Deutschlands und sie selbst hat dies auf das Würdigste erkannt. Heute gebührt ihr dies Selbstlob. Rufen sie mit Mir und unter diesem Ruf will ich die Hammerschläge auf den Grundstein thun, rufen sie mit Mir das tausendjährige Lob der Stadt: Alaaf Köln." Kölner Dom
2. Geschichte des Kölner Doms 

Vom Untergrund bis unter das Dach sind im Kölner Dom 2000 Jahre Kulturgeschichte versammelt. Das Domgelände Kölns ist eines der ältesten christlichen Zentren außerhalb des Mittelmeeraumes. Im Untergrund des Doms befinden sich archäologische Fundstücke aus der römischen, frühmittelalterlichen und karolingischen Phase (Alter Dom) mit archäologischen Artefakten von

der römischen Stadtmauer und Gebäuden aus der römischen Epoche Kölns,
-  der ersten 
archäologisch nachgewiesenen Bischofskirche (6. Jhdt.) - unter dem heutigen Hauptaltar gelegen - und
- dem 870 fertiggestellten und danach mehrfach erweiterten Alten (karolingischen) Dom.

Der Alte Dom in Köln galt als Mutter der Kirchen im deutschen Reich. Nach dem Ergebnis von neueren Forschungen dürften in westlicher Nähe des frühchristlichen Baptisteriums (6. Jhdt.; Reste sind an der Ostseite des gotischen Doms erhalten geblieben) ein erster antiker christlicher Sakralbau (aus dem 4./5. Jhdt.) und eine erste Bischofskirche (6. Jhdt.) gestanden haben.

Demnach ist  auf dem historischen Gelände in der Nord-Ost-Ecke des antiken Römischen Köln und dem Gelände des heutigen Doms von  sakralen Bauwerken in folgender zeitlichen Reihenfolge auszugehen:

Der erste Dombaumeister des neuen gotischen Doms mit Baubeginn 1248 war der "Meister Gerhard" (Gerhard von Ryle, lateinisch: Meister Gerardus) (* um 1210,  †  um 1270 in Köln). Von ihm stammt vermutlich der Bauplan des Kölner Doms. Um seinen Tod ranken sich etliche Geschichten und Sagen. Gründe für die Unterbrechung des Dombaus um 1530 waren vermutlich insbesonders finanzielle Probleme als Folge der Reformation mit dadurch nachlassendem Ablasshandel und geringeren Pilgerzahlen. Erster Dombaumeister des Weiterbaus ab 1842 war von 1833 bis 1861 Ernst Friedrich Zwirner ( * 28.02.1802, † 22. 09.1861 in Köln), der auch die Pläne zur Vollendung des Doms entwarf und damit maßgebend für die technische und künstlerische Gestaltung des vollendeten Doms war.

Der Bau des großen gotischen Doms war ausgelöst worden durch die Überführung der Reliquien der Heiligen drei Könige von Mailand nach Köln im Jahr 1164, weil damit die Kölner Kathedrale auch Wallfahrtskirche wurdeDiese wertvollen  Reliquien waren vom Erzbischof und Reichskanzler Reinald von Dassel (EB 1159 - 1167) nach Köln gebracht worden. Sie waren eine Kriegbeute des Kaisers Friedrich I Barbarossa nach der Einnahme des Widerstandszentrum Mailand im Jahr 1158 und ein Geschenk an den Kölner EB für seine Unterstützung des Kaisers. Die Gebeine der Hl. Drei Könige wurden nach einer -  allerdings historisch nicht gesicherten - Legende an der Stelle des romanischen Vorgängers des heutigen "Drei-Künnije-Pötzje" (Dreikönigen-Pforte) an St. Maria im Kapitol nach Köln und in den Kirchenraum Köln eingeführt und sind dann in dem alten karolingischen Dom untergebracht worden. Der Wunsch, für diese wertvollen Reliquien einen angemessenen Ruhe- und Wallfahrtsraum zu schaffen, führte zum Bau des gotischen Doms an der Stelle des karolingischen Vorläuferdoms. 

Mit den Reliquien der Heiligen drei Königen, einem großen religiösen Schatz, wurde das mittelalterliche "hillije Köln" zusammen mit den zahlreichen übrigen Reliquien (insbes. des Hl. Georg und der Hl. Ursula) und der einmaligen Sakrallandschaft mit vielen zum Teil herausragenden Kirchen eine bedeutende Pilgerstadt. Vor allem die Reliquien der Hl. Drei Könige gehörten für unzählige einfache Pilger, aber auch für die europäischen gekrönten Häupter und Fürsten zum Pilger-Pflichtprogramm. Pilger in großer Zahl  aus ganz Europas kamen in die Stadt am Rhein. Das mittelalterliche Köln wurde mit dem Dom einer der bedeutendsten Wallfahrtsorte.

Fortan pilgerten nach ihrer Königskrönung im nahegelegenen Aachener Dom auch die "römisch-deutschen Könige" zu den Reliquien der Hl. drei  Könige im Kölner Dom (sozusagen zu ihresgleichen) und hielten sich dabei zuweilen lange in der Domstadt auf. Der Aachener Dom war mit wenigen Ausnahmen von 936 bis 1531 Krönungskirche für die römisch-deutschen Könige (von Otto I 07.08.936 bis Ferdinand I 11.01.1531 in Gegenwart Karl V), die  zumeist später auch zum Kaiser gekrönt wurden. Ab 1562 wurden die Königskrönungen nach Frankfurt verlegt. Mit dem vorübergehenden Niedergang der Reichsstadt in der frühen Neuzeit entfielen auch die Herrscherbesuche in Köln und im Dom.

Ein ganz wichtiges Ereignis für Köln war in der Kölner Preußenzeit (ab 1815) der Weiterbau des Kölner Doms ab 1842. Sulpiz  Boisserée (* 1783 in Köln, † 1854), ein Kunstsammler und  Historiker, war maßgeblich beteiligt an der Idee und der Planung zum Weiterbau des Kölner Doms. Schon seit Anfang des Jahrhundert verfolgte er diese Idee zum Weiterbau der gigantischen gotischen Kathedrale. Ein wichtiger Auslöser war, dass 1814 und 1818 in Darmstadt und in Paris Teile des mittelalterlichen Plans der Westfassade wiedergefunden worden war. Sulpiz Boisserée gelang es, namhafte Persönlichkeiten wie insbes. Johann Wolfgang von Goethe für das Projekt zu interessieren, was schließlich dazu führte, dass das preußische Königreich das Projekt aufgriff und mitfinanzierte. Der Dombau führte nicht nur zu positiven Auswirkungen auf das Bauwesen und das Handwerk in Köln, sondern war für Köln auch ein hochemotionales Ereignis. Ferner stärkte es den Bürgersinn, weil die Bürger über den 1842 gegründeten Zentral-Dombau-Verein zu Köln über 60 % der Baukosten beisteuerten. Auch vom preußischen Staat wurde der Weiterbau des Doms maßgeblich gefördert und mitfinanziert. Der Grundstein für den Weiterbau wurde am 04.09.1842 vom preußischen König Friedrich Wilhelm IV gelegt. Die Einweihung des fertiggestellten Kölner Doms am 15.10.1880 war ein nationales Ereignis Deutschlands und wurde vom deutschen Kaiser Wilhelm I vollzogen.

Der Kölner Dom mit

ist ein Bauwerk, dessen Weiterbau und Fertigstellung für Köln und darüberhinaus von äußerst großer Bedeutung war und ist. Dies wird auch mit der vorgenannten Festrede bei der Grundsteinlegung zum Weiterbau 1842 verdeutlicht.

In der Dom-Schatzkammer wird in einer kleinen Ausstellung "Der Kölner Dom und die Preußen" (01.11.2015 - 31.03.2016) mittels einiger Objekte die Phase des Weiterbaus des Doms beschrieben. Auszug aus der Beschreibung der Schatzkammer zu dieser empfehlenswerten Ausstellung:

"1815 wurde das Rheinland auf dem Wiener Kongress dem Königreich Preußen zugesprochen. Für den Kölner Dom bedeutete dies den Auftakt zu einer neuen Glanzzeit. Ab den 1820er Jahren wurde der Bau unter reger Beteiligung der preußischen Könige restauriert und zwischen 1842 und 1880 vollendet.1815 bot der Dom einen traurigen Anblick. Das Mauerwerk war verfallen und zeigte teils bedrohliche Risse. Zahlreiche Zierelemente waren abgefallen oder bis zur Unkenntlichkeit verwittert und an vielen Stellen wuchsen aus dem Mauerwerk Sträucher und kleine Bäume. Bald nach 1520 war der 1248 begonnene Bau der Kathedrale eingestellt worden. Lediglich der Domchor war in voller Höhe vollendet; das Langhaus hatte etwa ein Drittel der Gesamthöhe erreicht; vom Südturm waren zwei Geschosse erbaut. Der auf dem Stumpf des Südturmes stehende mittelalterliche Baukran blieb über Jahrhunderte das Wahrzeichen der Stadt. Seit der Besetzung des Rheinlandes durch die französischen Revolutionstruppen 1794 hatte es auch keine nennenswerten Wartungs- und Restaurierungsarbeiten mehr gegeben.Durch die Initiative des Kölner Kaufmanns Sulpiz Boisserée und weiterer einflussreicher Zeitgenossen – u. a. Johann Wolfgang von Goethe, Friedrich von Schlegel oder Joseph von Eichendorf – und unter dem Einfluss der romantischen Rückbesinnung auf das Mittelalter wurde im frühen 19. Jahrhundert die Idee vom Weiterbau des Domes vorangetrieben. 1814 nach dem Sieg über die napoleonische Herrschaft rief Joseph Görres dazu auf, den Dom als nationales Denkmal zu vollenden, eine Idee, die vom späteren König Friedrich Wilhelm IV. aufgegriffen wurde. 1842 legte er den Grundstein zum Ausbau des Domes, getragen von einer überwältigenden Zustimmung aus der Kölner Bürgerschaft, die sich im Zentral-Dombau-Verein zusammenschloss und durch ihre Mitgliedsbeiträge den Ausbau mitfinanzierte.Bis zur Vollendung 1880 wurde der Weiterbau durch zahlreiche Dombaufeste ins Bewusstsein der Menschen gebracht, so … 1880 zur Vollendung des Domes in Anwesenheit des deutschen Kaisers Wilhelm I."

Eine neue Phase mit Besuchen hoher Staatsgäste im Dom begann in den 1950/1960er Jahren, als der damalige Bundeskanzler und ehemalige Kölner Oberbürgermeister Konrad Adenauer (mit Amtssitz in der benachbarten damaligen Hauptstadt Bonn) zahlreiche Staatsgäste zum Dombesuch veranlasste. Die Trauerfeier für Konrad Adenauer fand 1967 ebenfalls im Dom statt. Heute ist der Kölner Dom als großes kirchliches Bauwerk und als Architektur-Denkmal mit weitem Abstand das am meisten besuchte Touristenziel Deutschlands (mit bis zu 6,5 Mio. auswärtige Besucher im Jahr!). Besucher aus aller Welt kommen hierher und machen die Domplatte vor den Eingängen an der Westseite (Turmseite) und Nordseite (gegenüber dem Hbf.) täglich zu einem internationalen Treffpunkt. Über 500 000 Besucher besteigen pro Jahr den Südturm. In der ZDF-Sendung "Unsere Besten - die Lieblingsorte der Deutschen" im Sept. 2006 wurde der Kölner Dom auf den Platz 1 (vor dem Brandenburger Tor in Berlin) gewählt. In einer Umfrage des Deutschen Tourismusverbandes nach der "persönlichen Lieblingssehenswürdigkeit in Deutschland" von August 2007 entschieden sich 15 % der Befragten für das Kölner Wahrzeichen (2. Platz: Schloss Neuschwanstein 9,4%, 3. Platz: Dresdener Frauenkirche 6,5 %).  Unter Touristen insges. ist laut einer kürzlichen Rangliste des weltweiten Internet-Reiseauftritts TripAdvisor der Kölner Dom das zweitbeliebteste religiöse Bauwerk in Europa; bei dessen Nutzern steht lediglich die Pariser Kathedrale Notre Dame vor der Kölner Kathedrale (Platz 3: Akropolis in Athen, Platz 4: Hagia Sophia in Istanbul und Platz 5: Dom von Florenz).

Seit einigen Jahren gehört der Dom übrigens mit den gelegentlichen Orgelkonzerten, bei denen der Dom zumeist überfüllt ist, quasi auch zur Kölner Musikszene.

Der Kölner Dom wurde 1996 in die Liste der Weltkulturerbestätten der UNESCO aufgenommen. Er ist im offiziellen Internetauftritt der UNESCO wie folgt beschrieben:

"Unter den großen Kirchen der Welt verkörpert der Kölner Dom (Baubeginn 1248) den Typus der hochgotischen Kathedrale am reinsten und vollkommensten. Die Größe der Kölner Kathedrale wird schon durch das gewaltige Turmpaar bezeichnet, das seit seiner Vollendung im Jahre 1880 Stadt und Umland in unvergleichlichem Maße beherrscht. Die Kathedrale war noch bei ihrer Vollendung im 19. Jahrhundert das größte Gebäude der Welt. Der Entwurf der Westfassade sprengte alle Konventionen: Als größte Kirchenfassade der Welt sollte sie über eine Fläche von 7.000 Quadratmetern verfügen, flankiert von zwei mächtigen Türmen zu je 157 Metern Höhe. Der Dom verfügt über eine Fülle bedeutender Kunstwerke: die farbigen Glasmalereien die mit ihrem geheimnisvollen Leuchten die Kathedrale erfüllen; das Gero Kreuz (um 970 n. Chr.), die älteste Großplastik des Abendlandes; den Dreikönigenschrein (1225), ein überragendes Werk der rhein/maasländischen Goldschmiedekunst; den "Altar der Stadtpatrone" (um 1445) von Stephan Lochner, ein Meisterwerk der gotischen Kölner Malerschule."

Der Lyrikers Reiner Kunze dichtete zum Kölner Dom (Quelle Kölner Stadtanzeiger/2014: "Der Kölner Dom/ kann nicht in den Himmel kommen:/ Er ist auch leer/ zu schwer./ Drum wohnt der Himmel,/ wenn er auf die Erde kommt,/ im Kölner Dom./ Das ärgert Rom./ Weshalb in Köln der Dom/ am Bahnhof steht,/ von dem nach Rom/ der Schnellzug geht."


3. Kunstwerke im Kölner Dom

Im Kölner Dom sind neben der gigantischen Architektur (mit der Westfassade als größter Kirchenfassade der Welt und dem höchstem Gewölbe aller gotischen Kathedralen) viele bedeutende Kunstwerke zu besichtigen. Dies sind u. a.
Am 23.07.1164 erfolgte die Überführung der Reliquien der Heiligen Drei Könige durch den Erzbischof und Reichskanzler für Italien Reinald von Dassel (EB 1159 - 1167)  von Mailand nach Köln. Diese wertvollen Reliquien waren eine Kriegbeute des Kaisers Friedrich I Barbarossa nach der Einnahme des Widerstandszentrum Mailand 1162 und ein Geschenk an den Kölner EB. Mit diesen "Spitzen-Reliquien", zu denen auch insbes. die Reliquien des Hl. Georgs und der Hl. Ursula gehören, wurde Köln mittelalterliche Pilgerstadt und einer der wichtigsten Wallfahrtsorte Europas. In großer Anzahl kamen nun Pilger und Könige aus ganz Europa zu Pilgerfahrten nach Köln. Die  Gebeine der Hl. Drei Könige wurden nach einer -  allerdings historisch nicht gesicherten - Legende an der Stelle des romanischen Vorgängers des heutigen "Drei-Künnije-Pötzje" an St. Maria im Kapitol in diese Kirche und damit in den Kirchenraum Kölns eingeführt. Diese Überführung dieser Reliquien nach Köln war der Auslöser für den Bau des gotischen Kölner Doms an der Stelle des karolingischen Vorläuferdoms!

Die Reliquien der hl. Drei Könige sollen der Legende nach von der Heiligen Helena (Mutter des römischen Kaisers Konstantin) bei einer Palästina-Reise 326 dort aufgefunden und nach Konstantinopel (heute Istanbul) gebracht worden sein. Von hier gelangten sie später (ca. 5 Jhdt.) nach Mailand und sind in dort in der Capella dei Magi der Basilica di Sant'Eustorgio erstmals geschichtlich erwähnt. Nach Ansicht der meisten Historiker gibt es allerdings wenig bis keine belastbare historische Nachweise für die Hl. Drei Könige und damit auch nicht für deren Gebeine. Sie sind nur im Matthäus-Evangelium erwähnt und werden dort "Magi" (Weisen) genannt (ohne die Zahl 3!). Hieraus leitete sich die frühere Benennung "Weisen aus dem Morgenland" ab. "Könige" (und sodann 3 Könige mit Namen) wurden sie erst viel später.

Der weltberühmte Dreikönigenschrein war wohl zunächst im Alten Dom untergebracht worden. 1322 wurde er in die Achskapelle im Chor des neuen gotischen Doms überführt und dort durch ein Gittergehäuse geschützt. In der 2. Hälfte des 17. Jh. wurde in der Achskapelle für den Schrein ein Marmor-Mausoleum erstellt. 1864 wurde er in die Dom-Schatzkammer verlagert. Das Mausuleum wurde 1889 abgebrochen. Die Vorderseite des Mausuleums wurde 1920 in den neuen Dreikönigenaltar integriert. Heute steht der berühmte Schrein auf einem weithin sichtbaren Podest in der Ostseite des Binnenchors des Kölner Doms.


4. Besichtigungen im Kölner Dom

 
Im Vordergrund einer Besichtigung
des Kölner Doms (sinnvollerweise mindestens mit einem im Dom erhältlichen Faltblatt versehen) stehen natürlich
In einen Dombesuch sollte unbedingt die Schatzkammer des Kölner Doms unter dem Kirchengebäude - eines der Kölner Museenmit einbezogen werden (Eingang von außen auf der Dom-Nordseite gegenüber dem Hauptbahnhof und im Innenraum in der Dom-Nordseite). Auf 3 Etagen sind in historischen Räumen mit Resten der Römischen Stadtmauer eine große Zahl wertvoller Kirchenschätze und christliche Kunst vom 4. bis 20. Jhdt. ausgestellt. Zu sehen sind u. a. der Petrusstab, Teile der Petruskette, fränkische Grabfunde (6. Jhdt.), der barocke Schrein des Erzbischofs Engelhardt (1633) - früher im Dom ausgestellt -, viele Reliquiare, die Originalfiguren vom Petersportal im Südturm (1360), ein gotischer Bischofsstab (um 1322), mittelalterliche Skulpturen (u. a. der Hl. Katharina vom Hochaltar; um 1310), der originale Holzkern des Dreikönigen-Schreins und vieles mehr.

Ein Erlebnis ist die Besteigung des Südturms des Doms. Aber Achtung!  Es sind dabei 533 Stufen (in einer engen Wendeltreppe) zu bewältigen! Dafür gibt es dann oben in knapp 100 m Höhe einen wundervollen Blick über die Stadt am Rhein. Und der Weg führt vorbei an dem Glockenstuhl mit dem schon unter Ziffer 3 erwähnten "Decken Pitter". Im April 2009 ist an der Südseite des Doms ein neuer attraktiver Eingangsbereich für die Turmbesteigung eröffnet worden. Damit sind es jetzt die erwähnten 533 Stufen bis zur Aussichtsplattform (früher waren es aus dem Dom-Innenraum 509).

Ferner sind Führungen von Dombauhütte und Domforum zu empfehlen. Das Domforum befindet sich gegenüber den Domtürmen mit den Westportalen.

Angeboten werden zahlreiche Führungen des Domforums durch den Dom-Innenraum.

Sehr empfehlenswert ist ein Besuch der Ausgrabungen unter dem Dom  (mittels kostenpflichtigen Führungen der Dombauverwaltung: Montag, Mittwoch, Freitag, Samstag, Sonntag; Treffpunkt 15:00 Uhr an der Kasse der Turmbesteigung). Zu sehen sind Fundstücke ab der römischen Epoche Kölns. Zitat Dombau Köln: "Römische und frühmittelalterliche Baureste vermitteln einen Einblick in die Entstehung eines der ältesten christlichen Zentren außerhalb des Mittelmeerraumes; durchsetzt mit den freigelegten spätmittelalterlichen Fundamenten bietet sich dem Besucher eine faszinierende, doch auch verwirrende Vielfalt von Mauern und Fußböden." Zitat Domforum: "Die Führung gibt Einblick in die seit 1946 unter dem Dom freigelegten Vorgängerbauten der gotischen Kathedrale. In der Nordostecke des römischen Kölns gelegen, reicht deren Vergangenheit bis in römische Zeit zurück."
 
Ein ganz besonderer Höhepunkt eines Dombesuchs ist ein Besuch der Dächer des Doms, der weniger anstrengend ist als die vorgenannte Turmbesteigung, da hierfür ein Lastenaufzug an der Nordfassade benutzt wird. Der Besuch der Domdächer ist allerdings nur mittels - frühzeitig! - angemeldeten kostenpflichtigen Führungen (über Dombauhütte/Domforum oder die Volkshochschule Köln) möglich ist. Diese Führungen sind sehr gefragt und daher üblicherweise früh ausgebucht. Dafür bekommt man außen von dem kleinen Osttürmchen im Dachbereich aus einen grandiosen Blick auf Köln und den Rhein und innen - vor allem abends - einen atemberaubender Blick hoch oben von der Empore in den Innenraum der Kathedrale. Ferner sehenswert ist bei dieser Führung die gewaltige Dachstuhl-Konstruktion des 19. Jhdt.. über den Gewölben von Lang- und Querhaus.

Weiterhin sehr empfehlenswert (für den Autor die Nr. 1!) sind die gelegentlichen - frühzeitig! - zu buchenden kostenpflichtigen Führungen "Dom-Nacht", bei denen sehr beindruckend der leere Innenraum des Doms in Nachtbeleuchtung zu erleben ist. Bei dieser Führung wird auch der üblicherweise geschlossene Binnenchor und die erste Turmebene (100 Stufen!) mit der Empore entlang des Langhauses  besucht. 

Sehr zu empfehlen ist wie erwähnt ein Besuch der Dom-Schatzkammer als ein Bestandteil der Kölner Museen. Es werden auch Führungen dafür angeboten. Dort ist eine Vielzahl sehr wertvoller Objekt zu sehen. Zitat Homepage der Dom-Schatzkammer (Auszug): "Zu den bedeutendsten Stücken des Domschatzes zählen der Petrusstab und die Petrusketten. Bis zur Übertragung der Gebeine der Heiligen Drei Könige nach Köln im Jahr 1164 waren sie die Hauptreliquien des Domes. Aus dem Reliquienschatz sind ebenso die beiden Kreuzreliquientriptychen, zwei Büstenreliquiare des 15. und 19. Jahrhunderts und der barocke Schrein des hl. Engelbert (1633) hervorzuheben. Aus der umfangreichen Sammlung barocker Altargeräte und Messgewänder ragt der kostbare Ornat des Kölner Erzbischofs Clemens August von Wittelsbach hervor."


5. Foto-Sammlung *
Der Kölner Dom
- Außenseite -
Kölner Panorama mit Dom
Kölner Panorama mit Dom
Kölner Panorama mit Dom
Kölner Panorama mit Dom
Kölner Panorama
Kölner Dom/Kathedrale "mit Museum" (MuseumLudwig) Kölner Dom/Kathedrale "mit Bahnanschluss" Kölner Dom/Kathedrale "mit Bahnanschluss"

Kathedrale "mit Bahnanschluss": Kölner Dom und Kölner Hauptbahnhof
Kölner Dom/Kathedrale "mit Museum" (MuseumLudwig) Kölner Dom/Kathedrale "mit Museum" (MuseumLudwig)
Blick von der Terrasse des ML

Kölner Dom/Kathedrale "mit Museumsanschluss" (RGM und ML)
Kölner Dom/Kathedrale "mit Museumsanschluss" (RGM und ML)
Kathedrale "mit Museumsanschluss": Museum Ludwig Römisch-Germanisches Museum/Kölner Dom/Museum Ludwig
Kölner Dom
Kölner Dom Kölner Dom
Kölner Dom
Westfassade mit Nordturm + Südturm
Kölner Dom/Südturm
Südturm
Kölner Dom/Ostseite (Chor)
Ostseite (Chor)
Kölner Dom/Ostseite (Chor)
Ostseite (Chor)
Kölner Dom
Kölner Dom/mittleres Portal Turmseite
Turmseite (Mittelportal)
Kölner Dom /Skulpturen neben Mittelportal
  vor Mittelportal
Kölner Dom/Portal Südturm
Peter-Portal (Turmseite rechts/Südturm)
Kölner Dom/Petersportal
Peter-Portal (Südturm)
Kölner Dom/Petersportal
Peter-Portal/Petrus und Paulus
Kölner Dom/Turmseite
Turmseite
Kölner Dom, Ostseite (Chor) Kölner Dom, Ostseite (Chor)
Ostseite
Kölner Dom/Domplatte
Domplatte (Westseite)

Kölner Dom, Domsteine vor Ostseite (Chor) Kölner Dom, Domsteine vor Ostseite (Chor)
Steine vom Dom
(liegen auf dem Domherren-Friedhof vor der Ostseite)

Kölner Dom/neuer Zugang zum Turm
neuer Eingang für
Turmbesteigung + Ausgrabungen
unter dem Dom
Kölner Dom/Turmdurchbruch zum neuen Zugang zum Turm
Durchbruck im Südturm
zur Turmbesteigung und zu den Ausgrabungen
Kölner Dom/Ausgrabung am neuen Zugang zum Turm
Ausgrabung am neuen Eingang für Turmbesteigung/
römischer Keller (3./4. Jhdt.).
Kölner Dom/Adresse Domkloster 4
Kölner Dom, Domkloster 4"
Kölner Dom/Petrus-Brunnen
Petrus-Brunnen ("Drüjje Pitter")
Kölner Dom/Plaketten Südseite
Erinnerungs-Plaketten (Dom-Südseite)

Kölner Dom/Anno-Säule Kölner Dom/Anno-Säule
Anno-Säule vom Ostatrium des Alten Doms (angelegt vom EB Anno)/
Dom-Ostseite außen
Kölner Dom
  Eingang nach Köln
(Aufgang U-Bahn-Station Dom/Hbf.)
Kölner Dom
Eingang nach Köln
(Aufgang U-Bahn-Station Dom/Hbf.)
Kölner Dom
Dom (Ostseite mit Museum Ludwig)
Kölner Dom
Dom mit David
(in 2007
zeitweise für eine Ausstellung im Museum Ludwig aufgestellt)
Der Kölner Dom
- Innenraum -
Kölner Dom Kölner Dom
Kölner Dom

Kölner Dom
Kölner Dom/Chor Kölner Dom/Chor-Fenster
Mittelschiff des Langhauses Chor
Kölner Dom/Clarenaltar
 Clarenaltar (14. Jhdt.)
Kölner Dom/Clarenaltar
Clarenaltar (14. Jhdt.)
Kölner Dom/Clarenaltar
Clarenaltar (geschlossen vor Weihnachten und Ostern)
 Kölner Dom/Clarenaltar
Clarenaltar/Außenseite
 Kölner Dom/Jahresstäbe
Jahresstäbe (Amtsdauer des Erzbischofs)

Kölner Dom/Dreikönigenaltar Kölner Dom/Dreikönigenaltar
Dreikönigenaltar
(aus dem spätmittelalterlichen Dreikönigen-Mausuleum)
Kölner Dom/Hl. Ursula
Hl.Ursula (16. Jhdt.)
Kölner Dom/Emundus-Epitaph
 Epitaph zur Erinnerung an Graf Emundus von Frisheim,
der bei seinem Tod 825 dem Dom reiche Stiftungen überließ
 (Info Dombauverwaltung!) **
Kölner Dom/Fußboden-Mosaik
Fußboden-Mosaik im Chorumgang

(Erzbischof Hildebold mit dem Modell des Alten Doms)
Kölner Dom/Fußboden-Mosaik
Fußboden-Mosaik im Chorumgang
Kölner Dom/Gero-Kreuz
Gero-Kreuz (um 970)
Kölner Dom/Gero-Kreuz
Gero-Kreuz (um 970)
Kölner Dom/Maternuskapelle
Maternuskapelle
(Hochgrab EB Philipp I mit Miniaturmodell der Stadtmauer)



Kölner Dom/Austellung 850 Jahre Heilige Drei Könige Köln
Kleine Ausstellung
"850 Jahre Heilige Drei Könige in Kölni" (1164 - 2014)

 Kölner Dom/Dreikönigenkapelle
Dreikönigenkapelle
(früher Aufstellungsort des Dreikönigenschreins)
Kölner Dom/Dreikönigenkapelle
Dreikönigenkapelle/
Dreikönigenaltar  (neugotisch)
Kölner Dom/Dreikönigenkapelle
Dreikönigenkapelle/
links Dreikönigenfenster, mittig Älteres Bibelfenster
Kölner Dom/Dreikönigenkapelle (Älteres Bibelfenster)
Dreikönigenkapelle/
Älteres Bibelfenster (um 1260)

Kölner Dom/Binnenchor mit Dreikönigen-Schrein
Binnenchor/
mittelalterlicher Hochaltar + Dreikönigen-Schrein
Kölner Dom/Binnenchor mit Dreikönigen-Schrein
Binnenchor/
mittelalterlicher Hochaltar + Dreikönigen-Schrein

Kölner Dom/Binnenchor mit Dreikönigen-Schrein
Binnenchor/
Dreikönigen-Schrein

Kölner Dom/Dreikönigen-Schrein
Binnenchor/
Dreikönigen-Schrein (Westseite)

Kölner Dom/Binnenchor mit Chorgestühl
Binnenchor/Chorgestühl
Kölner Dom/Chorgestühl
Binnenchor/Chorgestühl
Kölner Dom/Binnenchor mit Wandmalereien
Binnenchor/Wandmalereien





.
Kölner Dom/Dreikönigen-Schrein Kölner Dom/Dreikönigen-Schrein
Dreikönigen-Schrein/Ostseite
Kölner Dom/Dreikönigen-Schrein
Dreikönigen-Schrein
Kölner Dom/Dreikönigen-Schrein
Dreikönigen-Schrein
Kölner Dom/Dreikönigen-Schrein
Dreikönigen-Schrein
Kölner Dom/Marienkapelle
Marienkapelle 
Kölner Dom/Gemälde von Stefan Lochner
Marienkapelle/
Stefan Lochner "Altar der Stadtpatrone"
(um 1445)
Kölner Dom/Gemälde von Stefan Lochner
Stefan Lochner "Altar der Stadtpatrone"/
hier "Verkündigung"
(geschlossener Zustand vor Weihnachten und Ostern)
Kölner Dom/Mailänder Madonna
Marienkapelle/Mailänder Madonna (um 1280)
(vermutlich Ersatz für die aus Mailand stammende Figur)
Kölner Dom/Agilolphus-Altar
Agilolphus-Altar
Kölner Dom/Geburt-Christi-Fenster
Geburt-Christi-Fenster (1507)
Kölner Dom/Geburt-Christi-Fenster
Geburt-Christi-Fenster (Georg, Mauritius, Gregor, Gereon)
Kölner Dom/Marienkapelle
Fenster in der Marienkapelle
Kölner Dom/Bayern-Fenster
Bayern-Fenster (19. Jhdt.)
Kölner Dom/Bayern-Fenster
Bayern-Fenster






.
Kölner Dom/Rubens-Teppich
Rubens-Teppich
(Teppiche werden nur zeitweise im Mittelschiff gezeigt.)
 
  
Blick von  den Dächern des Kölner Doms und von der Empore

Kölner Dom/Ausblick von den Dächern Kölner Dom/Ausblick von den Dächern Kölner Dom/Ausblick von den Dächern
Museum Ludwig
Kölner Dom/Ausblick von den Dächern
Kölner Dom/Ausblick von den Dächern
Hohenzollernbrücke
Kölner Dom/Ausblick von den Dächern
Altstadt
Kölner Dom/Ausblick von den Dächern
Rathausturm

Kölner Dom/Ausblick von den Dächern
Grundstein am Turm zum
Weiterbau des Doms
Kölner Dom/Gedenkstein zur Grundsteinlegung 1842
Gedenktafel zum Weiterbau
(Dom-Südseite)
Grundsteinlegung zum Weiterbau 1842
Kölner Dom/Uhrwerk
Dom-Uhrwerk (im Dachbereich)
Kölner Dom/Innenraum - Blick von Empore Kölner Dom/Innenraum - Blick von Empore
 
< Innenraum von oben (von Empore)  >
Kölner Dom/Innenraum - Blick von Empore

 * Der Veröffentlichung der privaten Fotos aus dem Innenraum und vom Dach des Kölner Doms wurde freundlicherweise am 24.10.2010 von der "Dombauverwaltung Köln" zugestimmt! Danke!
** Wer, wie der Autor, den Text dieses Epitaphs im nördliche Langhaus auch nicht versteht, hier die Übersetzung (mit Dank an Dr. Klaus Hardering, Dombauverwaltung, 2005): "Einst war ich wohlberühmt, Graf Edmundus genannt, hier durch Tod hingestreckt, werde ich gedeckt (begraben), so wie ich es wollte. Frisheim, Heiliger Petrus, meine Grafschaft, trage ich Dir an. Und mir verleihe himmliches Dasein, ich bitte Dich. Durch diese Masse Stein wird umfangen des Grafen Gebein."


Ausführliche Informationen zum Kölner Dom gibt's über www.koelnerdom.de (u. a. mit Infos über die Baugeschichte und die Ausgrabungen), die Dombauhütte (auch für Führungen), das Domforum (auch ür Führungen) und den Internet-Auftritt des Zentral-Dombau-Verein zu Köln von 1842. 


Nachtrag:
Die Kölner lieben und schätzen im Allgemeinen ihre Stadt und sind stolz auf die lange historische Tradition mit der 2000-jährigen Geschichte und die kulturelle Vielfalt mit ihren vielen kulturellen Schätzen sowie auf die tolerante fröhliche Lebensart in dieser Stadt. Leider neigen manche Kölner und vor allem die hiesige Verwaltung offenbar gelegentlich dazu, sich auf den Lorbeeren auszuruhen, manchmal die Dinge laufen zu lassen und die Geschichte und die Schätze der Stadt nicht immer angemessen zu pflegen und darzustellen. Beim Durchwandern der Stadt mit offenen Augen fallen einem so manche Kultur- und Bausünden sowie Schlampereien auf. Hierzu gehört auch in etlichen Fällen eine unzulängliche Präsentation und Pflege mancher historischen Denkmäler (siehe Mängelliste Kölner Denkmäler).


Auf den Plätzen um den Dom, dem kulturellen und sakralen Zentrum Kölns, gab es viele Jahre lang ein ganz großes Ärgernis, das die Stadt offenbar lange nicht in den Griff bekam. Lesen sie dazu in einem Auszug aus einem vorübergehend eingestellten Internet-Projekt "Veto Colonia", Seite "Skater-Treiben am Dom". Erst seit Mitte 2011 ist das Problem gelöst, maßgeblich vom damaligen Kölner OB Jürger Roters (SPD) seit seinem Amtsantritt am 21. Oktober 2009 forciert. Die Stadt sollte alles daran setzen, den jetzigen - im Vergleich zu früher wohltuenden - Zustand ohne Skater auf der Domplatte aufrecht zu erhalten, wobei auch für das schöne Hobby der jungen Skater offenbar eine gute Lösung in der Kölner Südstadt gefunden worden ist.

Ein weiteres großes Ärgernis war die versiffte Umgebung der Dom-Ostseite mit vor allem der jahrelangen unwürdigen Behandlung der wichtigen Ausgrabung des Baptisterium. Auch hier ist nun eine Lösung vor der Vollendung - ebenfalls forciert von Herrn Roters zusammen mit der ehemaligen Dombaumeisterin Schock-Werner und einigen anderen -. Von 2013 bis ca. Anfang 2016 wird die Dom-Ostseite umgestaltet und dabei auch die Präsentation und der Zugang zum Baptisterium in einen würdigen Zustand gebracht. Ein Einblick in die Pläne zeigt: Kölner hierauf können wir uns freuen!

Kölner Dom/Info der Stadt zum Umbau Ostseite
Info der Stadt Köln


Empfehlung des Autors Der Autor empfiehlt als jeweiliges Mitglied (bzw. Unterstützer) die Unterstützung der folgenden gemeinnützigen Vereine durch Mitgliedschaft und/oder Spenden:
    * Freunde des Wallraf-Richartz-Museum und des Museum Ludwig (Die Mitglieder unterstützen und fördern diese beiden Museen und haben freien Eintritt in beiden Museen!)
    * Förderverein Romanische Kirchen Köln (Die Mitglieder unterstützen u. a. maßgeblich Renovierungsarbeiten und Ausstattungam des Kichenensembles und erhalten außerdem jährlich das große wertvolle Jahrbuch des Vereins "Colonia Romanica")
    * Zentral-Dombau-Verein zu Köln von 1842 (Die Mitglieder unterstützen u. a. maßgeblich die umfangreichen Renovierungsarbeiten am Dom und erhalten außerdem jährlich das große wertvolle Jahrbuch des Vereins "Kölner Domblatt")
    * G Fortis Colonia - 2000 Jahre befestigtes Köln (mit seinen Arbeitsbereichen Römische Stadtmauer, Mittelalterliche Stadtmauer, Preußische Festungen)
    * G Förderverein Historischer Park Deutz
die sich um  wichtige und bedeutende Kölner Museen, Bauwerke und Denkmäler kümmern, sowie
    * Förderverein Herzzentrum Köln
    * Verein Deutsche Sprache (überregional)
G: tätig im Bereich der Stadtgeschichte

Anmerkungen des Autors
Die Seiten von "Köln - die Rheinmetropole und alte Römerstadt" sind mit dem einfachen, aber guten und empfehlenswerten Programm KompoZer unter Windows 7/10 erstellt und überarbeitet worden. Beste Ansichteinstellung im Internet-Explorer: unter Ansicht/Zoom 100 %, andere Browser entsprechend. Evtl. können Fehler beim Zeilenumbruch und/oder in Tabellen auftreten, für die sich der Autor ggf. entschuldigt. Fotos zumeist vergrößerbar durch Anklicken.

Der Inhalt der Web-Präsenz "Köln - die Rheinmetropole und alte Römerstadt" mit allen Rubriken, Themen und Anhängen ist vom Autor mit Allgemein- und Schulwissen sowie aus Erkenntnissen bei zahlreichen Rundgängen, Führungen, Vorträgen und ähnlichen Quellen erkundet und zusammengetragen worden, ohne dass hierfür alle Quellen benannt werden können. Im Einzelfall sind konkrete Zitate und/oder Quellen deklariert. Alle eigene Datenangaben ohne Gewähr! Sollten in Texten oder bei Datenangaben Fehler enthalten sein, bittet der Autor um einen Hinweis unter der Kontaktadresse.
Soweit per Verknüpfung oder Verweis auf andere Web-Auftritte hingewiesen wird, ist und war der Autor von "Köln - die Rheinmetropole und alte Römerstadt" an deren Erstellung nicht beteiligt und hatte somit auch keinen Einfluss auf deren Gestaltung und Inhalt. Für solche externe Texte und Abbildungen ist ausschließlich der jeweilige Anbieter/Autor verantwortlich. Im Zweifelsfall distanziert sich der Autor von "Köln - die Rheinmetropole und alte Römerstadt" von den Inhalten.
Fotos: Die Mehrzahl der Fotos sind vom Autor selbst erstellt worden. © dieser eigenen Fotos beim Autor! Eine nichtkommerzielle Weiterverwendung ist unter Nennung des Autors GL_Koeln mit hinterlegter Adresse www.koeln--geschichte-kultur-sport.com zulässig. Im Einzelfall  übernommene fremde Fotos sind als "gemeinfrei" oder mit einem Freigabevermerk des jeweiligen Autors/Urhebers unter dessen Nennung deklariert und sind nach bestem Wissen des Autors auch sonst nicht urheberrechtlich geschützt. Sollten dennoch im Einzelfall Urheberrechte betroffen sein oder die Deklarierung fehlen, wäre dies unbeabsichtigt. In diesem Fall wird um einen Hinweis gebeten.
Tabellen u. dgl.:
© der eigenen Tabellen beim Autor! Nichtkommerzielle Weiterverwendung: Tabellen in den Anhängen
"Stil-Epochen der Malerei" und  "Antike Geschichte" sowie im Anhang "Datensammlung" auf Nachfrage, ansonsten unter Nennung wie bei Fotos.

  GL_Köln/02.04.2016

vor



zurück
Startseite

Kölner Geschichte
Kulturmetropole Köln    Sportstadt Köln



Kölninfos
kompakt

Bauwerke
Denkmäler
Museen
Musikszene/Bühnen
Karneval in Köln
Pro Archäologische Zone
Kontakt/
Links
Kölner Dom  Romanische Kirchen Köln



Anhang:






Veto/Sprachsünden