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Archäologische Zone Köln:
 Aufruf "Pro Museum Archäologische Zone"
überarbeitet Jan. 2016
Anhang zu einer Themenseite des privaten Web-Informations-Projekts "Köln - die Rheinmetropole und alte Römerstadt".  Dieses private Web-Projekt verfolgt keinerlei kommerzielle Interessen!



Archäologische Zone Köln
 Aufruf "Pro Museum Archäologische Zone/Jüdisches Museum"
-  Anhang zu "Kölner Museen" -

Vorbemerkungen und Inhalt

In Köln ist der Bau des "Museum Archäologische Zone" in Vorbereitung. Hierbei sollen im Wesentlichen die Ergebnisse der aktuellen umfangreichen Ausgrabungen aus der römischen und mittelalterlichen Epoche Kölns im Rathausareal (inkl. bereits vorhandener Objekte wie Praetorium, Mikwe, Ausgrabungen unter dem historischen Rathaus) sowie im Verbund mit einem "Jüdischen Museum" Objekte des mittelalterlichen jüdischen Köln museal präsentiert werden. Die unvergleichliche 2000-jährige Kölner Geschichte, in der Köln eine bedeutende römische Colonia und Provinzhauptstadt und im Mittelalter eine europäische Metropole und die größte Stadt im damaligen Reich war, wird leider bisher in Köln insgesamt unzulänglich präsentiert. Das geplante Museum ist eine einmalige Chance, dies zu ändern und den Bürgern und sicher zahlreichen Besuchern aus Nah und Fern die große Kölner Historie zu vermitteln.

Nähere Informationen siehe Info-Seite der Archäologischen Zone  und in der Themenseite Kölner Museen. Siehe auch Aktuelle Nachträge.

Anfang Januar 2013 hat sich nun eine Internet-Aktion mit u. a. Beteiligung der Aktion "Arsch huh ..." (Vorsitzender Karl Heinz Pütz, inzwischen leider verstorben) gebildet, die laut Artikel im Kölner Stadtanzeiger vom 04.01.2013 den Bau dieses Museums verhindern will. Der KStA macht den Artikel auf mit "Es brodelt in der Bürgerschaft.", eine durch nichts belegte Behauptung eines der Mitinitiatoren der Aktion. Es zeichnet sich ab, dass hier mal wieder eine tendenziöse Stadtanzeiger-Kampagne gestartet worden ist. Inzwischen haben die Veranlasser der Aktion ein Bürgerbegehren mit dem Ziel eines Bürgerentscheids gegen das Projekt gestartet, bei dessen Begründung viele Fakten falsch oder verzerrt dargestellt sind. Hierzu unbedingt zum aktuellen Stand (Nov. 2013) lesen unter "Aktuell/FAQ": http://www.museenkoeln.de/archaeologische-zone/default.asp?s=2738.

Hauptkritikpunkte gegen die Aktion sind: 1. Es wird die Kultur gegen Soziales in Stellung gebracht, was den sozialen Frieden stört und letztlich am Ende beiden schaden wird. 2. Es werden - nicht nur nach Meinung des Verfassers - wesentliche Finanzhaushalt- und Sachargumente falsch oder unvollständig dargestellt. Würde diese Aktion erfolgreich, würde eine einmalige Chance vertan, denn dann wäre realistischerweise dieses Museumsprojekt auf ewig erledigt. Das Argument "Jetzt Deckel drauf und in 15 Jahren bauen." ist dumm und realitätsfern! Auch hierzu unbedingt zum aktuellen Stand (Nov. 2013) lesen unter "Aktuell/FAQ": http://www.museenkoeln.de/archaeologische-zone/default.asp?s=2738.

Gegen diese Aktion und das Bürgerbegehren richtet sich der offene Brief
"Pro Museum Archäologische Zone"
vom 13.01.2013. Wenn Sie mit dieser Meinung übereinstimmen, schreiben Sie an die Verantwortlichen der Stadt sowie an den Stadtrat (Fraktionsvorsitzende) und die Parteien. Unterstützen Sie diejenigen, die das Projekt Archäologische Zone/Jüdisches Museum verwirklichen wollen (insbes. der OB, die Bezirksvertretung Innenstadt sowie die Kölner SPD, Grüne und FDP).

Eine Information der Köln-SPD zu dem Projekt und ein Zitat des Vorsitzenden der Köln-SPD siehe unter Ziffer 2. Dass die Initiatoren der Protestaktion bei Ihrer simplen Alternative „Soll die Stadt zweistellige Millionenbeträge im Sozialetat kürzen oder auf den Museumsbau verzichten.“ (s. im Text des Offenen Briefes) diese von der SPD sehr gut zusammengestellten Fakten zu dem Projekt und dessen Kosten bedacht haben, ist sehr zu bezweifeln. Eine aktuelle Übersicht der Kölner SPD zu diesem Projekt (von Jan. 2015)  ist auch hier nachzulesen: http://koelnspd.de/archaeologische-zone-und-juedisches-museum-koeln/.

Einmischen kann man sich auch bei  Facebook (siehe unter Ziffer 3).

Aktuelle Nachträge 2015 und 2016

1. Aktuell sieht es so aus, dass es zu dem geplanten Bürgerentscheid gegen das Projekt nicht kommen wird
(Stand Jan. 2015)! Inzwischen gibt es einen Gerichtsbeschluss, wonach das Bürgerbegehren nicht fristgerecht eingereicht worden ist und außerdem nicht den gesetzlichen Forderungen entspricht (Stand Juni 2015). Dennoch wachsam bleiben!
2.
Im Januar 2016 sieht es so aus, als würde bald mit dem Bau begonnen!

Inhalt

1. Offener Brief  "Pro Museum Archäologische Zone"
2. Eine umfassenden Information der Köln SPD
3. Facebook zu "Pro Archäologische Zone /Jüdisches Museum Köln"


1. Offener Brief  "Pro Museum Archäologische Zone"

Herrn Karl-Heinz Pütz
AG Arsch Huh e.V.
50670 Köln

Offener Brief „Pro Museum Archäologische Zone“ (gegen Ihre Aktion)

Sehr geehrter Herr Pütz,

ich schätze Sie und Ihr Projekt „Arsch huh …“ mit Ihrem Motto „Gegen Neonazis, Rassismus und Ausgrenzung für eine solidarische Stadtgesellschaft“ sehr und war natürlich am 09.11.12 mit dabei und habe mich gefreut, wie Jung und Alt (ich gehöre deutlich zu Letzteren) friedlich, ernsthaft und zugleich gut gelaunt demonstrierten. Nicht verstanden habe ich Herrn Becker, der wegen angeblicher Kölschtümelei fern geblieben ist. Ich bin im Übrigen auch empört über die immer größer werdende Schere zwischen Arm und Reich. Diese soziale Ungerechtigkeit darf nicht so bleiben! Insofern also: Völlig einverstanden!

Hingegen habe ich für Ihre aktuelle Aktion, den Bau des Museums Archäologische Zone verhindern zu wollen und vor allem dabei Kultur gegen Soziales in Stellung zu bringen, keinerlei Sympathie und Verständnis. Hierzu also: Nicht einverstanden! Es hört sich gut und edel an und führt sicher zu Beifall, gegen die Kürzung des Sozialhaushalts zu agieren, aber in diesem Kontext ist das meines Erachtens nicht zu Ende gedacht worden. Ich zitiere Herrn Hupke, Bezirksbürgermeister Innenstadt (lt. KStA): Der soziale Frieden in Köln könne auf Dauer nur gesichert werden, wenn „Kultur gegen Soziales nicht populistisch ausgespielt wird.“ Wohl wahr!

Es ist doch sicherlich inzwischen jedem klar, dass die Kultur (und die unvergleichliche 2000-jährige Geschichte Kölns rechne ich natürlich mit dazu) für die Wertigkeit unserer Stadt von sehr großer Bedeutung und damit ein wichtiger Standort- und Wirtschaftsfaktor (für Ansiedlung von Firmen und Fachkräften, von Messen und deren Besuchern, von Touristen aus Nah und Fern) ist. Wer will schon nach Castrop-Rauxel? Fährt man die Kultur runter, schadet man in letzter Konsequenz auch dem Sozialetat.

Das Museum Archäologische Zone verspricht eine Erfolgsgeschichte zu werden.* Das deutet u. a. die jetzt schon große Zahl an Besuchern (z. B. bei Führungen) an. Nach Rom fahren die Leute nicht nur wegen des Vatikans, sondern auch wegen des antiken Forum romanum und der vielen sonstigen famosen Ausgrabungsstätten in unserer Mutterstadt. Auch Trier profitiert von seiner profihaften Darstellung als alte Römerstadt, die in Köln bisher leider fehlt. Im Übrigen ist gerade Historisches etwas für alle Bürger.* Überall bei Ausgrabungen und in historischen Museen kann man beobachten, dass viele Familien mit Kindern und Menschen aus allen Schichten unter den Besuchern sind. Auch das RGM besuchen auffallend viele Schulklassen. In Oper und Kunstmuseen trifft man eher auf das ältere Bildungsbürgertum (Wobei ich keineswegs Historische Museen gegen diese Einrichtungen in Stellung bringen will, ganz im Gegenteil!). Und nun soll gerade ein herausragendes historisches Projekt mit Nutzen für Alle gestrichen werden?

Nachfolgend möchte ich mit ein paar Argumenten zur Diskussion beitragen, wobei ich mich bezüglich Ihrer Auffassungen auf den Artikel im KStA vom 04.01.13 beziehe.

1. Sie erwecken in Ihrer Argumentation den Eindruck, dass die für das Museums-Projekt veranschlagten 52 Mio. € bei einem Verzicht auf den Bau in den Sozialetat fließen könnten und würden (laut KStA Ihre Forderung: „Soll die Stadt zweistellige Millionenbeträge im Sozialetat kürzen oder auf den Museumsbau verzichten.“). Die Wirklichkeit sieht völlig anders aus! Bei einem Verzicht auf den Bau wären erstens die Stadtbauförderungskosten von 14,3 Mio. weg. Zweitens handelt es sich um ein Investitionsvorhaben, das kapitalisiert meines Wissens den städtischen Etat mit jährlich 3 bis 3,5 Mio. (inkl. Instandhaltung) belastet. Zum Vergleich: Der Betriebsetat für die Oper beträgt jährlich 253 Mio., der Sozialetat liegt sicherlich im vierstelligen Millionenbereich. Ihre Argumentation ist an dieser Stelle (Zitat Journalist und Autor Edgar Franzmann in „koeln.de“ (http://www.koeln.de/koeln/arsch_huh_fuer_die_archaeologische_zone_674495.html) in der Tat „… nicht nur falsch, das ist platt …“. Sehr ärgerlich! Sie klären Ihre Unterstützer nicht auf. *

Selbst wenn die 3,5 Mio. in den Sozialetat fließen würden, was Aufgrund der Etat-Systematik vermutlich nicht passieren würde, wem wäre angesichts des vergleichsweise geringen Betrags bei gleichzeitigem Verlust an Wertigkeit der Stadt und an Einnahmen des Museums geholfen? *

2. Ihr Vorstoß ist für mich ein Deja-vue-Erlebnis. In den 70-iger Jahren kämpften die Linken in der SPD gegen den Bau von Philharmonie/Museum Ludwig. Damals gab es eine ähnliche Argumentation, nämlich das Geld besser – nach meiner Erinnerung – in Schulen und Kindergärten zu investieren … zu kurz gedacht, wie auch jetzt wieder. Ein starker Kulturdezernent und ein engagierter SPD-Fraktionsvorsitzender setzten damals glücklicherweise das Projekt gegen alle Widerstände durch. Was wäre die Kölner Kultur und die Stadt heute ohne diese beiden Spitzeneinrichtungen von Weltgeltung mit den Hunderttausenden von Besuchern pro Jahr und ihrer großen – auch wirtschaftlichen - Bedeutung für den Status Kölns als Kulturstadt?

3. Kürzlich haben im Wallraf fast 200 000 Leute aus Nah und Fern eine Ausstellung besucht. Die haben nicht nur Geld für die Eintrittskarten in Köln gelassen!

4. Ihre Forderung, bei der Archäologischen Zone „Deckel drauf und zu“ und dann nach 15 Jahren weiterbauen, ist – Verzeihung – sehr sehr schlicht. Deckel drauf heißt realistisch „nie mehr“! Herr Hupke spricht bezüglich des neuen Museums zu Recht von einer „einmaligen Chance“, die gemäß Ihrer Aktion ohne jeglichen ernsthaften Gegenwert (s. unter 1.) vertan werden soll. In Deutz kämpft ein Förderverein aufopferungsvoll und dankenswerterweise für einen für die Bürger erlebbaren Erhalt der dort ausgegrabenen Dokumente aus 1700 Jahren Deutz, weil abzusehen ist, dass diese, wenn sie unter dem Rhein-Boulevard verschwunden sind, für immer weg sind.

Im Übrigen hat doch die Stadt informiert, welche Beträge bereits verausgabt oder gebunden sind und was das „Deckel-drauf“ kosten würde. Vermutlich bliebe von den ersparten 52 Mio. abzüglich der 14,3 Mio. Landesmittel nicht mehr viel übrig. Warum ignorieren Sie das? 

5. Sie führen aus, Köln sei mit Museen gut ausgestattet. Das ist grundsätzlich richtig. Wenn ein neues Kunstmuseum geplant würde, wäre ich in Zeiten knapper Kasse auch dagegen, weil die Kunst gut vertreten ist. Gerade aber bezüglich der Präsentation seiner unvergleichlichen 2000-jährigen Geschichte mit Glanzzeiten in römischer und mittelalterlicher Zeit ist leider Köln eben nicht gut oder sogar im Vergleich zu anderen Städten mit römischen Wurzeln eher schlecht aufgestellt. Im Einzelnen:

5.1 Das von Ihnen erwähnte RGM hat zwar in der Tat einen riesigen Fundus an wertvollen hochrangigen Dokumenten aus der römisch-germanischen Epoche Kölns. Aber die Präsentation ist ziemlich altbacken und nicht mehr zeitgemäß (man vergleiche mal mit dem neuen Rautenstrauch-Jost-Museum). Das soll bald besser werden. Ferner platzt dieses Haus aus allen Nähten. Wo sollen die vielen Ausgrabungsobjekte vom U-Bahn-Bau (gerade werden einige in einer RGM-Sonderausstellung gezeigt) denn ausgestellt werden? Das neue Museum dürfte hierfür Platz bieten.

5.2. Das Praetorium (eines der größten und bedeutendsten Baudenkmäler aus der Römerzeit nördlich der Alpen) ist zwar im Gegensatz zu anderen Objekten zugänglich und wird auch inzwischen gut präsentiert, ist aber in seinem derzeitigen Umfeld versteckt und wird im Verhältnis zu seiner historischen Qualität eher unzureichend zur Kenntnis genommen. Die Integration in das neue Museum wird dem Objekt zur angemessenen Geltung verhelfen.

5.3 Mikwe und die Ausgrabungen unter dem Rathaus (Portikus) sind bisher nicht öffentlich zugänglich. In das neue Museum werden diese Denkmäler einbezogen.

5.4 Das Ubier-Monument (das älteste Steindokument Deutschlands) ist ebenfalls nicht öffentlich zugänglich, versteckt und weitestgehend unbekannt (Kennen Sie es? Ich jedenfalls habe es als gebürtiger Kölner erst mit 61 im Rahmen einer Führung entdeckt!). Düsseldorf würde ein solch wichtiges Denkmal mangels Masse in das Stadtwappen aufnehmen, in Köln wird es versteckt. Mit dem neuen Museum könnte für das Monument als Außenstelle des Museums vermutlich der Zugang organisiert und es endlich einer angemessenen Präsentation zugeführt werden.

5.5 Die Reste der Festungsbauwerke aus 2000 Jahren Köln (Römische Mauer, Mittelalterliche Mauer und preußische Festungsringe) werden teilweise nicht oder schlecht gepflegt und sind überwiegend unzulänglich präsentiert. Schauen Sie mal in die unten genannte „Mängelliste“. Auch hierzu verspreche ich mir im Rahmen des Museumsbaus eine Verbesserung. Ein erstes Ergebnis: Die Römermauer in der Domtiefgarage ist als Außenstelle der Archäologischen Zone kürzlich endlich mit einem Erläuterungsschild versehen worden. Ein Anfang!

Diese und ähnliche Unzulänglichkeiten würden bei einem Verzicht auf das Museum vermutlich bestehen bleiben. Wollen Sie das ohne einen – s. oben – nennenswerten Nutzen für Soziales.

6. Vieles hierzu ist auch in dem schon erwähnten Beitrag von Edgar Franzmann bei „koeln.de“ ausgeführt worden – zusätzlich mit einer Anmerkung zu Ihrem „Verbündeten“, der „Partei der Nichtwähler“ -. Ich stimme Herrn Franzmann voll und ganz zu, dass unsere Demokratie nicht weniger sondern mehr Wahlbeteiligung braucht. Dazu sollte man aufrufen und nicht zum Nichtwählen. Und wer an den Parteien etwas zu kritisieren hat (und dazu gibt es sicherlich mancherlei Anlass), sollte reingehen und mitmachen statt zum Nichtwählen aufzufordern. Dann würden vielleicht auch nicht mehr so viele Langzeit-Funktionäre Ortvereins-/Ortsverbands-Vorsitzende. Diejenigen, die sich in den 70-igern große Sorgen um die Umwelt machten, haben sich nicht zu den Nichtwählern in die Büsche geschlagen, sondern haben die Grünen gegründet mit einem Gedankengut, das heute längst auch in der SPD und fast allen anderen Parteien verankert ist.

Soviel zu den wichtigsten Argumenten gegen Ihre Aktion. Mein Wunsch wäre, dass Sie weiterhin so engagiert wie bisher gegen Nazis und Rassendiskriminierung, soziale Ungerechtigkeit und sonstige Ungerechtigkeiten und unsozialen Vorgänge in Köln eintreten. Aber stoppen Sie diese Aktion gegen das Projekt Archäologische Zone! Sie beschädigen damit womöglich sogar das Ansehen von Arsch huh.

Ich hoffe zwar und bin da zuversichtlich, dass der OB und die Ratsmehrheit für das Projekt (SPD/Grüne/FDP) trotz Ihrer Aktion Kurs halten. Dank gilt diesen 3 Parteien! Besser aber wäre es, diese unnötige Auseinandersetzung (s. Argument Herr Hupke oben) zu beenden.

Mit freundlichen Grüßen

Köln, den 15.01.2013
gez. Autor des Web-Informations-Projekts "Rheinmetropole und alte Römerstadt Köln"
www.koeln--geschichte-kultur-sport.com/
www.koeln--rheinmetropole-roemerstadt.com/
E-Mail: Rheinmetropole@t-online.de

Kopie
Oberbürgermeister
Kulturausschuss des Stadtrats

Bezirksvertretung Innenstadt
Parteien und Fraktionen SPD, Grüne, FDP
Zeitungen
u. a.

Hinweise:
Siehe zu diesem Thema private "Mängelliste Kölner Denkmäler"

* Nachtrag zu den Argumenten "Erfolgsgeschichte" und "Museum für alle Bürger":
Wikipedia zum Kölner Schokoladen-Museum: "Das Museum zählt mit jährlich 4000 Führungen und 650 000 Besuchern zu den 10 beliebtesten Deutschen Museen." Das historische Museum "Archäologische Zone" dürfte auf ähnliche Weise ein breites Publikum ansprechen (s. oben). Die prognostizierten Besucherzahlen liegen - soweit dem Verfasser bekannt - zwischen 350 000/Jahr (Kulturdezernent Quander) und 800 000/Jahr (dem Vernehmen nach im WDR/Lokalzeit genannt). Eine Prognose um die 400 000/Jahr dürfte im Vergleich zum Schokoladen-Museum und auch zum Archäologischen Park Xanten nicht unrealistisch sein. Hieraus kann sich jeder die zu erwartenden Einnahmen ausrechnen und in Bezug setzen zu der jährlichen Etatbelastung. Auch dies hat die Protest-Aktion offenbar nicht bedacht.

Eine aktuelle Übersicht der Kölner SPD zu diesem Projekt (von Jan. 2015)  ist unter Ziffer 2 und unter folgender Adresse nachzulesen: http://koelnspd.de/archaeologische-zone-und-juedisches-museum-koeln/. Aktuell (im Jan 2015) sieht es so aus, als wenn es zu dem geplanten Bürgerentscheid gegen das Projekt nicht kommen wird!  Im Januar 2016 sieht es so aus, als würde bald mit dem Bau begonnen!


2. Eine umfassenden Information der Köln-SPD (Abdruck mit freundlicher Genehmigung des Geschäftsführers) 

Wichtige Fragen und Antworten zur Archäologischen Zone und dem Jüdischen Museum Köln

Archäologische Zone: Was ist das überhaupt?

Die Archäologische Zone ist Kölns historische Visitenkarte: Zwei Jahrtausende Kölner Stadtgeschichte werden hier als lebendiger Lernort für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt buchstäblich begreifbar. Unmittelbar vor dem Historischen Rathaus gelegen, dokumentiert die Archäologische Zone nicht nur, dass hier das administrative Zentrum der Region war, sondern dass hier seit dem Beginn der Stadtgeschichte Juden als integraler Teil der Bevölkerung lebten und bereits im 4. Jahrhundert die Provinzhauptstadt Köln eine bedeutende, lebendige jüdische Stadtgemeinde hatte. Die Archäologische Zone wird den zentralen Ort der Stadt wieder mit sichtbarer Historie füllen. Die Mikwe, das jüdische Ritualbad, ist sicherlich eines der spektakulärsten archäologischen Denkmäler in Köln und Mitteleuropa. 2008 wurde die vorhandene Glaspyramide über der Mikwe abgedeckt, weil Wärme und Sonnenlicht das einmalige Monument zu sehr geschädigt hatten. Bereits hier wird klar, wie komplex der Bereich der Schutzbauten für die Archäologische Zone ist.

Wann wurde es beschlossen?

Die Realisierung des Projekts „Archäologische Zone“, bei dem die Ausgrabungen im Praetorium mit den Ausgrabungen auf dem Rathausplatz zu einer einheitlichen Ausgrabungsstätte verbunden werden sollten, wird in Köln schon seit 1956 immer wieder diskutiert, konnte aber erst, nach mehreren Anläufen, über die "Regionale 2010" gestartet werden. Im Rahmen eines internationalen Kolloquiums zur Auslobung eines Architektenwettbewerbs wurde sehr schnell klar, dass die Errichtung nötiger Schutzbauten für diese Funde höchst anspruchsvoll ist. Ein „Glasdeckel“, durch den die Archäologie betrachtet werden kann, reicht nicht aus - diese Erfahrung hatte man bereits mit der Pyramide über der Mikwe gemacht. Ein Gebäude sollte die Funde absichern; hiermit war auch die Idee des Museums geboren, das durch geringen einmaligen Mehraufwand realisiert werden kann. Der Kölner Rat hat dann in insgesamt 5 Beschlüssen 2006, 2008, 2009 und 2010 den Weg zu einem umfassenden Baubeschluss im Juli 2011 geebnet.

Warum speziell an diesem Ort?

Nur an diesem einen wahrlich authentischen Ort lässt sich auf engstem Raum die über die Jahrhunderte verdichtete Geschichte erlebbar machen. Der Rathausvorplatz ist der Ort an dem das möglicherweise älteste Ritualbad Europas steht, hier sind älteste literarischen Zeugnisse in Jiddischer Sprache entdeckt worden, hier liegen die vermutlich ältesten Zeugnisse des aschkenasischen Judentums weltweit. Diese Konstellation der Geschichte an einem Ort gibt es in Europa kein weiteres Mal. Diese einzigartigen Funde lassen sich nicht einfach ausgraben, um sie an einem anderen Ort oder in einem sonstigen Museum auszustellen. Dieses Potential muss für Köln genutzt werden, an diesem Ort; denn Vergangenheit wird an diesem zentralen Platz in Köln mit all ihren Facetten im wahrsten Sinne des Wortes ans Licht geholt.

Die breite internationale Zustimmung für das Projekt und sein integratives Konzept sind für das Ansehen Kölns in Europa von hoher Bedeutung.

Diese Bildungsinstitution stellt einen unverzichtbaren Baustein zur Identifikation der Bürgerinnen und Bürger mit der Stadt und einen ganz erheblich touristischen Faktor dar. Schon jetzt besuchen rund 100.000 Besucherinnen und Besucher jährlich die Ausgrabungen des Statthalterpalastes; über 700.000 Menschen sahen die Archäologische Zone bisher.

Wann und wie kam das jüdische Museum hinzu?

Der Rat der Stadt Köln hat bereits am 29. Februar 2000 einstimmig den Beschluss zu einer Untersuchung der möglichen Standorte für ein Haus und Museum der Jüdischen Kultur in Köln gefasst. Für SPD, Grüne und FDP hatte der Standort des Museums am authentischen Platz des historischen Judenviertels zwischen Rathaus, der Bebauung An Farina und dem Neubau des Wallraf-Richartz-Museums (WRM) mit der unterirdischen Ausgrabungszone des Praetoriums erste Priorität. Die CDU-Idee einer Bebauung auf dem Gelände „Kaufhaus Kutz“ war nicht mehrheitsfähig, weil das Gelände für die Erweiterung des WRM gebraucht wird und die Ausgrabungen nicht integrieren würde.

Am 18. Mai 2006 hat der Rat der Stadt Köln mit den Stimmen von SPD, Grünen, FDP und den Linken beschlossen, dass ein Haus der jüdischen Kultur im Zusammenhang mit der Archäologischen Zone errichtet werden soll und der Rathausvorplatz der einzig mögliche Standort ist. Unter Maßgabe folgender Punkte:

- Breite öffentliche Debatte wegen der besonderen Bedeutung der Standortfrage
Diese fand in der Bürgerschaft und Presse einschließlich Umfragen bis 2010 auf breiter Basis statt. (Der private Verein für ein Haus und Museum der Jüdischen Kultur war 2009 wegen Zahlungsunfähigkeit aus der Bauherrschaft ausgeschieden, so dass die Stadt Köln durch Beschluss der Mehrheitsfraktionen im Rat für das Projekt die alleinige Verantwortung übernahm).

- Auslobungstext unter Berücksichtigung der Platzsituation vor dem Historischen Rathaus und dem Wallraf-Richartz-Museum unter Einbeziehung des Grundstücks „Kaufhaus Kutz“.
Ein internationales Kolloquium zur Erstellung des Auslobungstextes wurde veranstaltet; fast 20 Ämter der Stadt und weitere Institutionen waren hieran beteiligt.

- Es wird angestrebt, im Zusammenhang mit diesem Projekt die „Archäologische Zone“ zu realisieren.

Dieser Prozess einschließlich der A-Qualifizierung der Regionale 2010, der Ausführungsplanung und der inhaltlichen Konzeption war mit der Erteilung des Förderbescheides des Landes NRW am 7. Dezember 2011 abgeschlossen. Damit war das Projekt gemäß Baubeschluss des Rates vom Juli 2011 ausfinanziert.

Ursprüngliche Planung sahen noch die Archäologische Zone und das Museum als zwei voneinander getrennte Vorhaben an, inzwischen ist es gelungen, beide miteinander zu verbinden. Der Museumsbau ist in diesem Zusammenhang auch deutlich verkleinert worden. Im aktuellen Architektenentwurf ist die Größe des Gebäudes um mehr als ein Drittel verkleinert worden. So kann auch jeweils eine Platzsituation vor dem Wallraf-Richartz-Museum und dem Historischen Rathaus geschaffen werden.

Was war das Ergebnis des Architektenwettbewerbs?

Das Bauvorhaben ist als wesentlicher Baustein der Kulturmeile zwischen Dom im Norden und St. Maria im Kapitol im Süden zu sehen. Das Museum bildet eine Raumkante, die den Rathausplatz in seinem historischen Maßstab wiederherstellt. Das Museum legt sich quasi als schützende Schicht über den Luftraum der Archäologischen Zone und bildet diesen im Stadtraum ab. Vom Alter Markt aus wird die Archäologische Zone ebenerdig und mit direkter ÖPNV-Anbindung erschlossen. Der Bau ist zu 95% barrierefrei zugänglich und stellt eine enorme Verbesserung der unbefriedigenden städtebaulichen Situation und der wirtschaftlichen und kulturellen Infrastruktur dieser Stadtregion dar.

Das Abstimmungsergebnis in der Preisjury fiel in diesem Wettbewerb einmütig aus; es gab zum Siegerentwurf nur eine einzige Gegenstimme.

Könnte das Ganze heute noch gestoppt werden? Was würde das kosten?

Das gesamte Vorhaben lässt sich nur noch mit immensem Aufwand und hohen Kosten stoppen. Das Projekt läuft bereits seit vielen Jahren. Auch ein möglicher Verzicht auf das Museum würde eine Bebauung nicht verzichtbar machen, weil die freigelegte Archäologie ebenfalls durch einen Bau (u. a. für klimatechnische Aggregate) gesichert und geschützt werden muss. Eine erneute Verfüllung mit Sand würde nach Ansicht der Experten irreparable Schäden am archäologischen Befund verursachen.

Sollte der beschlossene Bau nicht durchgeführt werden, müsste das Ergebnis des Wettbewerbs aufgehoben werden. Ein neuer Architektenwettbewerb wäre erforderlich, weil auch Schutzbauten kompliziert zu gründen sind und städtebaulich verträglich gestaltet werden müssten. Letztendlich müssten alle Fördermittelanträge neu gestellt werden, da bestehende Bescheide zwangsläufig aufgehoben würden.

Neben dem Verzicht auf Städtebaufördermittel in Höhe von 14,3 Millionen Euro entstehen verlorene Kosten: rund 270.000 Euro für den Architektenwettbewerb, über 2,2 Millionen Euro für Architektenhonorare und Leistungen von Ingenieurbüros und 690.000 Euro für die Projektsteuerung sowie Grabungskosten von knapp 2 Millionen Euro. Die Verfüllung und Wiederherstellung der Platzfläche würde mit knapp 3,4 Millionen Euro zu Buche schlagen, alles zusammengerechnet also weit über 20 Millionen Euro!

Was kostet das Ganze?

Die kompletten Baukosten inklusive der Einrichtungskosten sind mit rund 52 Millionen Euro kalkuliert, das Land NRW gewährt Städtebaufördermittel von 14,3 Millionen Euro, so dass ein Anteil von rund 37,5 Millionen Euro zur Finanzierung bei der Stadt verbleibt. Die Stadt Köln muss für diese Investitionskosten inklusive Abschreibungen und Instandhaltungsaufwand rund 3,5 Millionen Euro jährlich aufwenden. Aktuelle Berechnungen zu den Baukosten sind in Auftrag gegeben und sollen im März 2013 vorliegen.

Die CDU-Schutzhüttenvariante

Erhebliche Kosten würde die Schutzhüttenvariante der CDU (statt eines Bauwerks mehrere Konstruktionen über den einzelnen Ausgrabungen) verursachen. So wäre ein neuer Architektenwettbewerb erforderlich, denn auch Schutzbauten sind kompliziert zu gründen und müssen städtebaulich verträglich gestaltet werden, was kaum möglich ist. Neben dem Verzicht auf Städtebaufördermittel des Landes NRW in Höhe von 14,3 Millionen Euro entstehen verlorene Kosten: rund 270.000 Euro für den Architektenwettbewerb, über 2,2 Millionen Euro für Architektenhonorare und Leistungen von Ingenieurbüros und 690.000 Euro für die Projektsteuerung sowie Grabungskosten von knapp 2 Millionen Euro.

Nicht nur die Schutzbebauung mit komplexer Klimatechnik, sondern auch die jährlichen Betriebskosten müssten durch die Stadt Köln finanziert und bezahlt werden. Letztlich würde der städtische Haushalt durch diese CDU-Variante stärker belastet als durch die Realisierung der Archäologischen Zone mit dem Bau des Jüdischen Museums.

Warum war jetzt ein weiterer Beschluss nötig?

Der städtische Haushalt wird um rund 5 Millionen Euro jährliche Betriebskosten entlastet. Nach langen Verhandlungen zwischen der Stadt Köln und dem Landschaftsverband Rheinland (LVR) konnte der LVR als Partner gewonnen werden. Voraussetzung hierfür war aber, dass auch das Jüdische Museum errichtet wird. Der politische Beschluss auf beiden Seiten bietet nun den Rahmen für die Umsetzung dieser Partnerschaft. Das heißt konkret: Die Stadt baut (im Wesentlichen, was sie auch ohne Museum wegen der konservatorischen Anforderungen bauen müsste) – der LVR wird Träger des Museums.



3. Facebook zu "Pro Archäologische Zone /Jüdisches Museum Köln" (Kopie eines Eintrags des Verfassers)

"Arsch huh FÜR das Museum Archäologische Zone/Jüdisches Museum:

Man fasst es nicht! Da wird von Vielen beklagt, dass Köln zwar eine reiche hochrangige Museen-Landschaft hat, aber mit seiner einzigartigen 2000-jährigen Geschichte seit um 19. v. Chr. sehr nachlässig umgeht. Das Römisch-Germanische Museum birgt viele wertvolle Schätze, die museale Gestaltung ist aber völlig veraltet. Das gilt ebenso für das Stadtmuseum. Ubier-Monument und Mikwe sind nicht zugängig, das großartige Praetorium ist in einer Ecke versteckt. Die Reste der römischen und mittelalterlichen Stadtmauern und der preußischen Festungsringe werden größtenteils grob vernachlässigt und sind zumeist schlecht präsentiert. Ein historischer Erlebnis-Weg durch die 2000 Jahre Köln wie z. B. in Worms gibt es nicht. Wie es gehen könnte, zeigt zur Zeit eine kleine Ausstellung im RGM zu den Ausgrabungen beim U-Bahn-Bau („Zeittunnel“).

Und nun soll ein historisches Museum von europäischem Rang und an einem historischen Ort im Herzen der alten Stadt gebaut werden, dessen Baukosten zum Teil vom Land bezuschusst werden, ein Museum für die ganze Familie und alle Schichten (wie das sehr erfolgreiche Schokoladen-Museum) und nicht nur für ein gehobenes Bürgertum. Und ausgerechnet gegen dieses Projekt kommt Protest auf und ausgerechnet aus der Kulturecke Pütz, wobei auch noch Kultur gegen Soziales in Stellung gebracht wird. Herr Hupke (Bezirksvertretung Innenstadt) hat dies gut gekontert. Die tatsächlichen Fakten z. B. des Haushaltsrecht werden ausgeblendet und mit platter Argumentation der Eindruck erweckt, beim Verzicht auf das Museum würden zweistellige Millionenbeträge für den Sozialhaushalt frei. Und die Presse (Neven DuMont) startet ganz offensichtlich wieder mal eine Kampagne wie vor 2 Jahren gegen den FC.

In den 70-iger Jahren gab es schon mal einen solchen Protest – damals gegen den Bau von Philharmonie/Museum Ludwig -. Auch damals wurde Kultur gegen Soziales in Stellung gebracht. Was wäre die Kulturstadt Köln heute ohne diese Häuser von ebenfalls europäischem Rang? Seinerzeit haben Stadtverwaltung und Stadtrat „gestanden“. Hoffentlich halten auch diesmal der OB und die Ratsmehrheit durch. Dieses Museum wird gebraucht und wird sicherlich ein Erfolgsmodell! Alle die, die die Kölner Geschichte angemessen präsentiert haben möchten, sollten für die Archäologische Zone/Jüdisches Museum eintreten und die Realisierung fordern:

Arsch huh FÜR das Museum Archäologische Zone/Jüdisches Museum!"


Anhang: Wordversion des offenen Briefs "Pro Museum Archäologische Zone"
 


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GL_ Köln/16.01.2016

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